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Die Sojapflanze
In Asien wird die Sojapflanze wegen ihrer nutritiven Eigenschaften und ihrem hohen Gehalt an hochwertigem pflanzlichem Eiweiß bereits seit Jahrtausenden verzehrt.
Die Sojapflanze ist eine Hülsenfrucht (Erbsen, Bohnen), deren Hülsen in der Regel drei Samen enthalten - die Sojabohnen. Es gibt über 100 verschiedene Sorten, die sich in Größe und Farbe sowie hinsichtlich ihres Proteingehalts und ihrer Ölzusammensetzung unterscheiden. Am häufigsten wird die Sorte mit den gelben Bohnen verwendet, da sie eine optimale Kombination aus Proteinen, Fetten und Geschmack aufweist.
Die Herkunft der Sojapflanze
Die ursprünglich aus der Mandschurei stammende Sojapflanze ist nicht zu verwechseln mit der Mungobohne, deren Sprossen fälschlicherweise "Sojasprossen" genannt und hauptsächlich in Salaten verspeist werden.
Mungobohnen haben mit den Bohnen, die bei der Herstellung von Sojaprodukten verwendet werden, nichts zu tun. Es handelt sich um zwei völlig verschiedene Pflanzenarten.
Als ökologische Pflanze par excellence verbessert Soja den Boden, schützt das Grundwasser und bildet in weniger als 100 Tagen Nährstoffe.
Die Sojabohnen werden in Reihen angebaut. Sie werden im Mai oder Juni gepflanzt und im Herbst gleichzeitig mit dem einen oder anderen Getreide geerntet. Anbauboden, auf dem zuvor noch keine Soja angebaut wurde, muss mit dem Bakterium Rhizobium sp. veredelt werden, um eine erfolgreiche Ernte zu gewährleisten. Die Hülsen erreichen alle zur selben Zeit ihre Reife und können daher auch gleichzeitig geerntet werden.
Soja wird in den westlichen Ländern seit Beginn des 20. Jahrhunderts angebaut. Heute wird die Pflanze überall in den Vereinigten Staaten großflächig kultiviert. Die Europäische Union produziert mehr als 600.000 Tonnen Soja pro Jahr. In Asien wird Soja seit über 4.000 Jahren - und bereits im frühesten Kindesalter - verzehrt; ihren Einzug in die westliche Ernährungswelt hielt sie vor einigen Jahrzehnten.
Die Sojabohne
Die Sojabohne besteht aus drei Hauptkomponenten: Schale (Samenmantel mit Hilum, dem Verbindungspunkt zwischen Samen und Hülse), Keimblättern (Kotyledonen) und Keim (Hypokotyl). Die beiden Kotyledonen der Sojabohne werden von der Schale zusammengehalten.
Die Sojabohne setzt sich in etwa wie folgt zusammen:
Ganze Frucht: 100 %
Kotyledonen: 90 %
Schale: 8 %
Hypokotylachse: 2 %
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Dann lesen Sie bitte unsere Broschüre:
All about soyfood (pdf 109 Kb)
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