Was ist ein natürliches Sojalebensmittel?
Welche gesundheitlichen Vorteile bietet der Verzehr von Soja?
Wie sieht es mit Soja und GVO aus?
Wie sieht es mit Soja und Isoflavonen aus?
Welche Rolle spielen Sojaprodukte im Zusammenhang mit Fettleibigkeit?
Was ist ein natürliches Sojalebensmittel?
Die Bezeichnung "natürlich" bezieht sich auf das Produktionsverfahren, das von den ENSA-Mitgliedern eingesetzt wird, um milchfreie Lebensmittel aus biologischer oder konventioneller Landwirtschaft herzustellen: Getränke, Desserts, Aufstriche, Sahne, Joghurt und Fleischersatzprodukte. Im Gegensatz zur Herstellung von Sojalebensmitteln aus Isolaten werden hierbei ganze Sojabohnen verarbeitet, ohne den Einsatz von gentechnisch veränderten Materialien. Dieses wesentliche Merkmal unterscheidet unsere Mitglieder von anderen Sojaproduzenten.
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Welche gesundheitlichen Vorteile bietet der Verzehr von Soja?
Soja ist für uns alle eine Quelle der Gesundheit. Sie ist cholesterinfrei und reich an hochwertigen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, etwa Magnesium und Kalzium. Die Sojabohne enthält ungefähr:
- 38% hochwertiges Eiweiß
- 17% Öl, davon 23% einfach ungesättigte Fettsäuren und 62% mehrfach ungesättigte Fettsäuren
- 26% Kohlenhydrate
- 10% Wasser
- 5% Vitamine und Mineralstoffe
Maßgeblich verantwortlich für den ständig zunehmenden Verzehr von Sojalebensmitteln ist das erhöhte Bewusstsein der Verbraucher über die gesundheitlichen Vorteile und die leichte Verdaulichkeit der Sojalebensmittel. Früher wurden Sojalebensmittel vorwiegend als Bestandteil eines ausgewogenen Speiseplans eingesetzt. Heute jedoch essen die Menschen Sojaprodukte, weil sie einfach köstlich schmecken. Aus diesem Grund hat die ENSA spezielle Maßnahmen ergriffen, um noch stärker für die gesundheitlichen und ernährungsbezogenen Vorteile von Soja zu werben.
Aber auch bei Verbrauchern, die an diversen Intoleranzen und Allergien leiden, ist Soja hinreichend bekannt.
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Wie sieht es mit Soja und GVO aus?
Die ENSA-Mitglieder stellen natürliche, gentechnikfreie Sojaprodukte her. Sie verwenden Rückverfolgbarkeitssysteme, um zu gewährleisten, dass die Zutaten nicht mit GVO kontaminiert sind.
Unbestritten ist, dass die Allgemeinbevölkerung gegen die Einführung GVO-haltiger Produkte auf dem europäischen Markt ist, und wir unterstützen die Position jener Mitgliedstaaten, die beschlossen haben, GVO auf ihren Märkten zu verbieten.
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Wie sieht es mit Soja und Isoflavonen aus?
Isoflavone sind ein natürlicher Bestandteil von Soja, und ihr Gehalt in der Sojabohne schwankt je nach Erntejahr, Anbaumethode, Klima usw. Durch das Einweichen der Sojabohnen im Rahmen unserer Produktionsverfahren wird ein großer Anteil der Isoflavone auf natürliche Art herausgelöst. Die verbleibende Menge beträgt 7 bis 13 mg/100g bei Getränken und Desserts.
Der Verzehr von Soja-Isoflavonen ist eine ideale Alternative zur Hormonersatztherapie bei Frauen, da Isoflavone wie Östrogene wirken. Soja-Isoflavone wirken in vielerlei Hinsicht gesundheitsfördernd, da die Molekülstruktur der Isoflavone jener des körpereigenen Östrogens sehr ähnlich ist. Somit unterstützen die Isoflavone einen ausgeglichenen Östrogenhaushalt und verringern hormonbedingte Beschwerden während der Wechseljahre. Sie können aber auch blutdrucksenkend wirken und Osteoporose oder spröden Knochen vorbeugen.
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Welche Rolle spielen Sojaprodukte im Zusammenhang mit Fettleibigkeit?
Im Verlauf der letzten Jahrzehnte standen zunehmend Produkte mit einem hohen Gehalt an Kalorien, Fett, Salz oder Zucker auf dem täglichen Speiseplan, dazu kam der heute übliche "sitzende Lebensstil" und eine verstärkte Urbanisierung. Diese Faktoren haben Fettleibigkeit zu einer der wichtigsten Herausforderungen der EU im Bereich Gesundheit gemacht.
Leider scheinen bei der europäischen Bevölkerung besonders Kinder und Jugendliche von der zunehmenden Fettleibigkeit betroffen zu sein. Die ENSA-Mitglieder und ihre Produkte spielen im Kampf gegen Fettleibigkeit eine Schlüsselrolle. So werden etwa Sojaprodukte zur Senkung der Rate fettleibiger Menschen eingesetzt. Die ENSA ist auf EU-Ebene äußerst aktiv, um zu gewährleisten, dass diesem Problem ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt wird.
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